Bericht über die Veranstaltung "Das Pferd in seiner kulturellen Dimension" .

Am 10. September 2021 wurde in Einsiedeln der Reigen zu einer Premiere des Miteinanders zwischen Österreich und der Schweiz eröffnet. Die Einsiedler Pferde wirkten im Rahmen der vielbeachteten Veranstaltung als erfolgreiche Botschafter für die länderübergreifende Equidenkultur. 

Auftakt mit Kutsche

Mit einer Pferdegespannfahrt vom Marstall zum barocken Klosterplatz wurde der Anlass eröffnet.

Mit dabei war eine über hundertjährige restaurierte Kutsche, die eine Rarität der Schweizer Kutschenproduktion ist.

Die historische Kutsche wurde von den beiden Einsiedler Stuten Suleika und Escondita gezogen (Klima-Linie).


Besichtigung des ältesten Pferdestalls der Schweiz

Ursi Kälin, Geschäftsführerin der Marstall Kloster Einsiedeln GmbH und Judith Reichmuth begrüssten die Gäste zur Führung durch den Marstall.

Die Cavalli della Madonna, wie die Einsiedler Pferde auch genannt werden, und die historischen Stallungen des Marstalls locken täglich zahlreiche Besucher an. 

Diese von 1764 bis 1767 erbauten Stallungen wurden damals schon als Meisterwerk bestaunt. Seit über 20 Jahren werden im alten Teil des Marstalls keine Pferde mehr gehalten.


Inputs und Podiumsdiskussion "Kultur und Pferd"

Urban Federer, Abt von Einsiedeln, betonte in seiner Begrüssung den hohen Stellenwert der Einsiedler Pferde in der über tausendjährigen Geschichte des Klosters. 

Der Bundeskulturreferent des Österreichischen Pferdesportverbands, Otto Kurt Knoll , erläuterte die kulturelle Dimension des Pferdes aus seiner Sicht aus Österreich.

Im angeregten Podiumsgespräch wurden mögliche kulturelle Initiativen diskutiert, die der Pferdewelt länderübergreifend Chancen für die Zukunft bieten.


Anlass "Kultur und Pferd" in der Presse

Weitere Fotos von zwei Tagen "Kultur und Pferd"